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Bildungsforum

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Die kommunale Bildungsplanung

Für die Zukunftsfähigkeit von Kommunen ist die Qualität des Bildungsangebots ein wichtiger Erfolgsfaktor, gerade angesichts der sich abzeichnenden demografischen Veränderungen. Die optimale Entwicklung der Bildungslandschaft ist neben der Familienfreundlichkeit einer Kommune auch von erheblicher Bedeutung für die Wohnortwahl und für die Ansiedlung von Betrieben.

Den Bildungsakteurinnen und Bildungsakteuren in Baunatal ist es ein gemeinsames Anliegen, Bildungschancen und damit Lebenschancen zu fördern. Auf der kommunalen Ebene heißt dies, dass alle an Bildungs- und Erziehungsprozessen beteiligten Instanzen miteinander kooperieren, sich ihrer gemeinsamen Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen stellen und ihre jeweiligen Stärken in einen gemeinsamen Prozess einbringen.


 

Presseartikel Baunataler Nachrichten Ausgabe 6/2020

3. Baunataler Medienaktionstag

Workshops und Filmvorführung zum Thema Sicherheit im Netz

Erster Stadtrat Daniel Jung mit Viertklässlern aus der Schule Am Stadtpark beim Medienaktionstag in der Stadtbücherei. 
Erster Stadtrat Daniel Jung mit Viertklässlern aus der Schule Am Stadtpark beim Medienaktionstag in der Stadtbücherei.

Online-Sicherheit

Im Rahmen des diesjährigen Safer Internet Days hatten die Mitglieder der AG Medienbildung des Baunataler Bildungsforums gemeinsam mit Kooperationspartnern wieder Schüler zu dem Aktionstag rund um die Online-Sicherheit eingeladen. Baunataler Grundschüler verbrachten in der Stadtbücherei einen erlebnisreichen Vormittag mit vielen interessanten und informativen Einblicken in die digitale Medienwelt. Dazu gab es vielfältige Angebote, darunter eine digitale Schnitzeljagd mit Actionbound und verschiedene Workshops. Dabei gestalteten Schüler unter anderem einfallsreiche Trickfilme und Hörspiele.

In der „Trickfilm-Box“ bei Frank Weiershäuser vom Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel beispielsweise bewiesen die Schüler aus der 3b der Grundschule Am Stadtpark große Kreativität bei der Entwicklung ihrer Geschichte, bei der ein Mädchen, das in Gefahr gerät, von Ninjas gerettet wird. Bei Daniela Becker vom Stadtteilzentrum Baunsberg vertonten Kinder Gedichte, die sie sich zuvor selbst herausgesucht hatten, zu einem Hörspiel.

Die Schüler aus den Jahrgängen sieben der THS und der EKS sahen derweil im Cineplex Kino den Film „Spiel mit dem Tod“, der sich kritisch mit medialer Berichterstattung und der möglichen Manipulation durch Bilder auseinandersetzte. Erster Stadtrat Daniel Jung eröffnete am Donnerstagsvormittag den Medienaktionstag im Kino und sprach den Kooperationspartnern im Namen der Stadt einen Dank für deren Engagement aus. Mit dabei waren neben der Stadtbücherei auch das Jugendbildungswerk Baunatal und das Stadtteilzentrum Baunsberg sowie die Theodor-Heuss-Schule und die Erich Kästner-Schule, ebenso die Baunsbergschule, die Grundschule am Stadtpark, die Friedrich-Ebert-Schule, der Offene Kanal Kassel und das Jugendbildungswerk Landkreis Kassel.

In der „Trickfilm-Box“ bewiesen die Schüler aus der 3b großen Einfallsreichtum…. 
In der „Trickfilm-Box“ bewiesen die Schüler aus der 3b großen Einfallsreichtum….
… viel Spaß hatten die Schüler auch bei ihrem Hörspiel. 
… viel Spaß hatten die Schüler auch bei ihrem Hörspiel.

Digitale Medien alltägliche Begleiter

Ein Anliegen der Veranstalter war es, Kinder für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den digitalen Medien zu sensibilisieren. Digitale Medien als alltägliche Begleiter der Kinder würden mittlerweile auch das Miteinander in der Familie, in der Schule und im Freundeskreis bestimmen, was besonders Eltern und Pädagogen auch vor Herausforderungen stelle. „Es ist sehr wichtig, dass Eltern ihre Kinder im Umgang mit Medien von Anfang an begleiten, das beginnt beim TV-Konsum“, betonte Bettina Pauli vom Bildungsforum.

 

2. Baunataler Medienaktionstag 2019

Presseartikel Baunataler Nachrichten Ausgabe 5/2019

2. Baunataler Medienaktionstag

Workshops und Filmvorführung für Schüler zum Thema Sicherheit im Netz

"Der Fereispass"- ein Trickboxfilm von Schülern der Friedrich-Ebert-Schule.

"Die Feuerwehr" - ein Hörspiel von Schülern der Schule am Stadtpark.

 

Die digitalen Medien sind längst ein wichtiger Teil der modernen und vielfältigen Bildungsmöglichkeiten. Der Umgang mit Smartphone, PC, Tablet und Internet ist für die meisten Kinder selbstverständlich. Bei der Begrüßung von Grundschülern durch Bürgermeisterin Silke Engler anlässlich des 2. Baunataler Medienaktionstages in der Stadtbücherei wurde offenbar, welch hohen Stellenwert das Handy bereits für Dritt– und Viertklässler hat: Bei ihrer Frage, wer denn schon ein Smartphone besitze, streckte ein Großteil der Kinder die Hand in die Höhe. 

Im Rahmen des diesjährigen Safer Internet Days hatten die Mitglieder der AG Medienbildung des Baunataler Bildungsforums in der vergangenen Woche Grundschüler in die Bücherei zu dem Aktionstag rund um die Online-Sicherheit eingeladen. Gemeinsam mit den bewährten Kooperationspartnern aus der Stadtbücherei, dem Jugendbildungswerk der Stadt Baunatal, dem Offenen Kanal Kassel, dem Stadtteilzentrum Baunsberg und dem Göttinger Verein Blickwechsel erlebten Schüler und Lehrer aus der Friedrich-Ebert-
Schule und der Schule Am Stadtpark einen spannenden Vormittag mit vielen interessanten und informativen Einblicken in die digitale Medienwelt.

„Das Internet bietet viel Schönes, aber man muss auch aufpassen“, stellte die Bürgermeisterin fest. Denn neben den vielen Vorteilen der Internet-Nutzung als schier unerschöpfliche Wissensquelle, mit den sozialen Netzwerken als Kontaktbörse und Austauschplattform oder einfach als digitaler Spielplatz, bei dem die Fantasie und Kreativität gefördert werden, lauern auch einige Gefahren, die vielen der jungen Nutzern nicht bewusst sind. 

Ein wichtiges Anliegen der Veranstalter war es, die Kinder im Umgang mit den digitalen Medien zu sensibilisieren. In Workshops setzten sie sich mit ganz unterschiedlichen kreativen und aktiven Gestaltungsmöglichkeiten auseinander. Dabei waren Themen wie Datensicherheit und auch der sorgsame und respektvolle Umgang untereinander in den sozialen Netzwerken wichtige Aspekte. Auf eine digitale Schnitzeljagd mit Geocoaching und Action-Board nahmen beispielsweise Mitarbeiter der Bücherei die Kinder mit. Beim Offenen Kanal hatten die Schüler viel Spaß in der „Trickbox“, wo sie mit einem selbstgestalteten Bühnenbild und aus Pappe ausgeschnittenen Puppen einen Trickfilm erstellten, den sie sich auch gleich anschauen konnten.

Schüler aus der 4c der Friedrich-Ebert-Schule gestalteten einen Trickfilm. 
Schüler aus der 4c der Friedrich-Ebert-Schule gestalteten einen Trickfilm.
Viel Spaß hatten die Schüler aus der Schule Am Stadtpark, die ihr eigenes Hörspiel vertonten. 
Viel Spaß hatten die Schüler aus der Schule Am Stadtpark, die ihr eigenes Hörspiel vertonten.
 

Dass man sowohl beim Einstellen als auch beim Betrachten von Fotos in soziale Netzwerke einen besonders vorsichtigen und kritischen Blick walten lassen sollte, vermittelte Sabine Eder den Schülern im Workshop des Vereins Blickwechsel unter der Überschrift „Mein Foto im Netz“. „Wichtig ist, dass die Kinder lernen, dass man nicht alles glauben darf, was man sieht“, erläuterte sie.

„Die Datendetektei – Ausbruch aus dem Chatroom“ und ein Hörspiel zum Thema Feuerwehr mit eigenen Beiträgen und fantasievollen Vertonungen waren weitere Workshop-Themen, die den Kindern und Lehrern neben viel Spaß auch viele wichtige Erkenntnisse zum Umgang mit den digitalen Medien vermittelten. Für Schüler aus den Klassen 7 der Baunataler Schulen gab es anlässlich des Medienaktionstages zudem eine Filmvorführung im Cineplex zu diesem Thema mit anschließender Diskussionsrunde.

Der Dank der Veranstalter gilt allen beteiligten Kooperationspartnern sowie den Schulen, die der Einladung zur Teilnahme am Aktionstag ins Kino und in die Stadtbücherei gefolgt waren. „Die Baunataler Stadtbücherei ist ein toller Ort, an dem die Verknüpfung zwischen digitalen und analogen Medien bestens gelingt“, bemerkte Bettina Pauli vom Bildungsforum.

Sie verwies zudem auf den Bildungsaktionstag in der Stadthalle u.a. mit vielen Angeboten zum Ausprobieren und Mitmachen, zu dem am 23. Februar ab 14 Uhr alle Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder herzlich willkommen sind.

1. Baunataler Medienaktionstag 2018

Presseartikel Baunataler Nachrichten Ausgabe 7/2018

1. Baunataler Medienaktionstag

Smartphone, Internet und Co. - Baunataler Bildungsforum gibt Antworten auf dringende Fragen

Die Streetworker Samuel Bauer (l.) und Vivien Schulz informierten sich bei Polizeihaupgkommissar Michael Grieneisen über die Gefahren sozialer Netzwerke. 
Die Streetworker Samuel Bauer (l.) und Vivien Schulz informierten sich bei Polizeihaupgkommissar Michael Grieneisen über die Gefahren sozialer Netzwerke.

Für die heutige jüngere Generation gehören die neue Medien zum Leben dazu und sind nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern vieles. Wo früher noch ganze Bände des Brockhaus oder Meyers Enzyklopädie gewälzt werden mussten, reicht ein klick im World Wide Web um gleich mehrere Antworten zu finden. In Kontakt bleibt man heutzutage - natürlich mit dem Smartphone - über Facebook oder Whats App und Musik laden viele herunter, anstatt sie als CD aus dem Regal zu holen. Kinder und Jugendliche wachsen in dieser Welt auf und auch Eltern müssen sich darin wohl oder übel zurechtfinden, wenn sie wissen möchten, worüber ihr Spross redet. Dabei stellt sich immer die Frage: Was ist sinnvoll, was birgt Gefahren und vor allem was ist erlaubt? Einen Überblick über die Medienwelt gab vergangene Woche der Medienaktionstag mit unterschiedlichen Angeboten im Foyer des Rathauses, der Stadtbücherei und im Cineplex Kino, der anlässlich des weltweiten Safer Internet Day von der AG Medienbildung des Bildungsforums in Kooperation mit unterschiedlichen Bildungseinrichtungen veranstaltet wurde. Vormittags standen Workshops für Grundschüler, Hort und Vorschulkinder auf dem Programm und am Nachmittag waren Familien unterwegs, um verschiedene Medien zu testen und sich darüber zu informieren.

 
Daniela Becker (l.) vom Stadtteilzentrum Baunsberg zeigte Sayana (10) und ihrer Mutter Alina Moßig unterschiedliche Lernapps. 
Daniela Becker (l.) vom Stadtteilzentrum Baunsberg zeigte Sayana (10) und ihrer Mutter Alina Moßig unterschiedliche Lernapps.

Kreativ mit neuen Medien

Bei Daniela Becker vom Stadtteilzentrum konnten Grundschüler sinnvolle Lernapps testen, die die Kinder beim Lernen unterstützten. Die Stadtbücherei stellte den Eltern und Kindern die Tigerbook App vor, die sich seit 2017 im Bestand der Bücherei befindet und von angemeldeten Nutzern genutzt werden kann. Zudem konnten sich die Besucher im Obergeschoss der Bücherei über Kindersuchmaschinen informieren. Ebenfalls im Obergeschoss konnten Jugendliche bei Vera Borngässer von Bildung mit Medien den Erfinderbausatz „MaKey MaKey“ testen, mit dem sich Alltagsgegenstände wie Bananen, Kartoffeln oder Nudeln in Computertasten verwandeln lassen.

Im Rathausfoyer informierte unter anderem Polizeihauptkommissar Michael Grieneisen über Urheberrechtverletzungen, illegale Downloads und Cybermobbing. Was darf ich und was nicht, war hier die Frage und was passiert, wenn ich erwischt werde? Wann wird das Internet zur Sucht und was kann man dagegen tun? Darüber informierten die Fachberatungsstelle „Real life“ vom Diakonischen Werk. Falk Beigang, Medienfachberater des staatlichen Schulamtes, ging zusammen mit Eltern der Frage nach, wie sie ihre Kinder Medienalltag begleiten können? Wichtig sei hier vor allem, dass Kinder verstehen, dass sie nicht alles bedenkenlos ins Netz stellen können und immer vor dem upload nachdenken müssen, erklärte Thomas Gudella vom Stadtteilzentrum Baunsberg. Daniel Klein vom Jugendbildungswerk Kassel zeigte dahingehend Möglichkeiten auf, mit seinem Kind Mediennutzungsverträge zu vereinbaren. Aber auch im Rathausfoyer wurde an einigen Ständen präsentiert, wie Medien kreativ genutzt werden können und im Kinosaal des Cineplex ging es um die bei Jugendlichen äußerst beliebten „E-Sports“.

 
In unterschiedlichen Workshops konnten die Kinder unter anderem den Erfinderbausatz „MaKey MaKey“ testen. 
In unterschiedlichen Workshops konnten die Kinder unter anderem den Erfinderbausatz „MaKey MaKey“ testen.

Weitere Aktionen geplant

Insbesondere das Interesse von den Schulen und Kitas sei enorm gewesen, erklärte Thomas Gudella vom Stadtteilzentrum Baunsberg. Für die Workshops am Vormittag habe es viermal so viele Anmeldungen wie Plätze gegeben, so Gudella. Daher seien im Laufe des Jahres mit der AG Medienbildung weitere Aktionen wie beispielsweise
Fachvorträge in den Kitas geplant.

 

Presseartikel Baunataler Nachrichten Ausgabe 50/2018

Zehn Jahre Baunataler Bildungsforum

50 Bildungsakteure aus verschiedenen Einrichtung beim Netzwerktreffen

Bildungsforum Logo

Baunatal baut auf Bildung - Unter dieser Überschrift steht die Arbeit des Baunataler Bildungsforums. Vor zehn Jahren hat der Magistrat der Stadt den Prozess einer Kommunalen Bildungsplanung initiiert. Hintergrund war, in der Stadt, obgleich diese als kreisangehörige Kommune nicht Schul- und Jugendhilfeträgerin ist, eine Bildungslandschaft zu etablieren; mit dem Ziel, einrichtungsübergreifend Kindern und Jugendlichen gute Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu bieten. Dabei setzt die Stadt mit der Baunataler Bildungskette auf eine lückenlose Unterstützung von der Geburt bis zum Eintritt ins Berufsleben.

Gleiche Bildungs- und damit Lebenschancen für alle, das ist das gemeinsame Anliegen aller Bildungsakteure in der Stadt. Dafür haben freie Träger, die Stadt sowie Vereine, Verbände und Institutionen, Kitas und Schulen in den vergangenen Jahren viel geleistet. Um auch in den nächsten Jahren das Netzwerk lebendig zu gestalten und für Kinder und Familien in Baunatal weiter erfolgreich arbeiten zu können, haben kürzlich über 50 Fachkräfte aus vielen verschiedenen Einrichtungen und Organisationen gemeinsam aktuelle Themen diskutiert und neue Inhalte verabredet.

Erste Stadträtin Silke Engler freute sich, so viele für die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft engagierte Akteure im Stadtteilzentrum Baunsberg zu der Klausurtagung begrüßen zu können. Ein hochwertiges Bildungsangebot und die Schaffung von positiven Lebensbedingungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen habe weiterhin einen hohen Stellenwert in der Baunataler Kommunalpolitik, versicherte die Erste Stadträtin. „Kinder und Jugendliche von Anfang an für die Demokratie zu begeistern ist dabei besonders wichtig“, stellte sie fest.

Bettina Pauli und Frank Grasmeier von der Geschäftsführung des Baunataler Bildungsforums stellten in einer Präsentation die wesentlichen Entwicklungsschritte in den letzten zehn Jahren und die aktuelle Struktur des Forums vor. Anschließend gab es einen regen Austausch unter den Teilnehmern über aktuelle Entwicklungen und für die nächsten Jahre wichtige Themen. Folgende Themen wurden in Arbeitsgruppen vertieft: Sozial-emotionale Entwicklung von Kindern, Zusammenarbeit mit Eltern, Demokratiepädagogik, Ganztagsangebote, Inklusion und Nachhaltigkeit der Netzwerkarbeit.

Die Steuerungsgruppe des Bildungsforums und die bestehenden Arbeitsgruppen haben die Aufgabe, die Vorschläge und Ideen der Teilnehmer der Klausurtagung aufzugreifen und an deren Umsetzung zu arbeiten.

Bildungs-Erlebnistag im Februar

Das nächste große gemeinsame Projekt steht bereits fest: Am Samstag, den 23. Februar 2019, von 14.00 bis 17.00 Uhr planen die Akteure des Bildungsforums in der Baunataler Stadthalle einen Bildungs-Erlebnis-Tag für und mit Kindern und Eltern. Der Aktionstag soll thematisch an den alltäglichen Erziehungs- und Bildungsfragen von Eltern und Kindern (0-14 Jahre) anknüpfen. Dazu wird es Mitmachangebote, Workshops und Vorführungen geben.

Große Resonanz bei Themenreihe 2018

Heimat : Horizonte - So lautete das diesjährige Jahresthema der Arbeitsgemeinschaft „Kulturelle Bildung“ des Baunataler Bildungsforums, das von vielen Akteuren toll umgesetzt wurde und auf große Resonanz stieß. Was bedeutet Heimat für den Einzelnen? Um Antworten auf diese vielschichtige Frage näherzukommen, hatten sich die Mitlieder der AG mit vielen unterschiedlichen und anspruchsvollen Veranstaltungen im November auf Spurensuche begeben. Ausgehend von der Überzeugung, dass Heimat für jeden Menschen etwas Anderes und ganz Eigenes bedeutet, dabei aber meistens positiv besetzt ist, warf die Reihe bewusst einen erweiterten Blick auf den Begriff Heimat.

Bildungsakteure überregional im Einsatz

Kurz nach der Klausurtagung berichteten mehrere Mitglieder der Steuerungsgruppe überregional bei verschiedenen Tagungen über das Bildungsforum Baunatal: Roswita Lohrey-Rohrbach, Leiterin der AWO-Familienbildungsstätte, informierte zum Thema Elternbegleitung in Essen; Dieter Kauffeld,  Schulleiter der Langenbergschule, bei einer Tagung von Multiplikatoren zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan und Frank Grasmeier in Frankfurt bei einem Fachtag der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement.

Baunataler Bildungsforum

Ziel des Bildungsforums, das beim Jugendbildungswerk der Stadt angesiedelt ist, ist die nachhaltige Vernetzung von Baunataler Bildungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Eltern. Im Bildungsforum Baunatal treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus vielen Bildungseinrichtungen der Stadt. Zweimal im Jahr finden Netzwerktreffen statt.

Das Bildungsforum setzt sich aus einer Steuerungsgruppe und mehreren themenspezifischen AGs zusammen:

- AG Kulturelle Bildung
- AG Elternbildung
- AG Frühe Bildung
- AG Übergang Kita-Grundschule
- AG Übergang Grundschule-Sekundarstufe I
- AG Übergang Schule-Beruf
- AG Medienbildung


Presseartikel Baunataler Nachrichten Ausgabe 14/2018

Baunataler Bildungslandschaft ist beispielgebend

Bildungsforum verabschiedet Leitziele - Lob seitens der Experten

Im Bildungsbereich ist Baunatal ein Vorreiter. Hervorgehoben wurde das bei der Verabschiedung der Leitziele des Bildungsforums anlässlich dessen zehnjährigen Bestehens. Dazu begrüßten Frank Grasmeier und Bettina Pauli vom Jugendbildungswerk die Akteure der städtischen Bildungslandschaft sowie die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen, die Landesvereinigung Kulturelle Bildung und als Referenten Peter Bleckmann von der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik.

Vor zehn Jahren wurde in der Stadt ein Bildungsplan erarbeitet, der seither von vielen Akteuren erfolgreich umgesetzt wird. Einen großen Dank sprach Bürgermeister Manfred Schaub allen Beteiligten aus. „Euer großartiges Engagement, das ihr freiwillig zusätzlich zu Eurer Arbeit aufbringt, gilt es zu würdigen“, sagte er. Die politischen Gremien der Stadt stünden stets geschlossen hinter dem Bildungsforum und dessen Zielen. „Bei allen Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, bleibt es dabei - im Bereich Bildung wird nicht gespart“, betonte der Bürgermeister.

Gute Zusammenarbeit
Das Baunataler Modell als positives Beispiel für erfolgreiches kommunales Bildungsmanagement hoben Felicitas von Küchler,Transferagentur, und Günter Schmuck, Landesvereinigung Kulturelle Bildung, in ihren Grußworten hervor. Es gebe nicht viele Städte dieser Größe, die auf diesem Gebiet auf einem solch erfolgreichen Weg seien wie Baunatal. „Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist“, stellte Felicitas von Küchler fest. Die Zusammenarbeit zwischen der Transferagentur und der Stadt Baunatal, die 2016 mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung besiegelt wurde, sei etwas Besonderes.

„Ich finde Ihre Leistung großartig“, sagte Günter Schmuck. Er hob den Zusammenhang von Bildungslandschaft und kultureller Bildung hervor und lobte insbesondere die Arbeit der AG „Kulturelle Bildung“. Zur Attraktivität und für das Image einer Stadt gehöre eine gute kulturelle Infrastruktur, so Schmuck. Auch Peter Bleckmann unterstrich in seinem Vortrag zum Thema „Bildungslandschaften gemeinsam gestalten“ die Bedeutung der Stadt Baunatal. Diese gehöre in diesem Bereich zu den Innovatoren, stellte er fest.

Anschließend setzten die Akteure der Baunataler Bildungslandschaft auf einer Tafel ihre Unterschrift unter die Leitziele, die damit symbolisch verabschiedet wurden. Jede Einrichtung bekommt ein Schild mit der Aufschrift „Wir sind dabei“, die die Zugehörigkeit zum Bildungsforum dokumentiert.

Aktionstag und Veranstaltungsreihe
Weitere Veranstaltungen, mit denen man in die Öffentlichkeit gehen wolle, folgen, sagte Frank Grasmeier. So bereiten die Mitglieder der AG „Kulturelle Bildung“ einen Aktionstag unter der Überschrift „Bildung zum Anfassen“ vor, auch eine Reihe zum Thema „Heimat“ ist geplant.

Günter Schmuck (v.l., Landesvereinigung Kulturelle Bildung), Bettina Pauli (Jugendbildungswerk), Referent Peter Bleckmann, Frank Grasmeier (Jugendbildungswerk), Felicitas von Küchler (Transferagentur Hessen) und Bürgermeister Manfred Schaub bei der Verabschiedung der Leitziele. 
Günter Schmuck (v.l., Landesvereinigung Kulturelle Bildung), Bettina Pauli (Jugendbildungswerk), Referent Peter Bleckmann, Frank Grasmeier (Jugendbildungswerk), Felicitas von Küchler (Transferagentur Hessen) und Bürgermeister Manfred Schaub bei der Verabschiedung der Leitziele.
„Wir sind dabei“ - Das Schild bekommen die Bildungseinrichtungen. 
„Wir sind dabei“ - Das Schild bekommen die Bildungseinrichtungen.

10 Jahre Kommunale Bildungsplanung

Baunatal baut auf Bildung - Unter dieser Überschrift steht die Arbeit des Baunataler Bildungsforums. Vor genau zehn Jahren hat der Magistrat der Stadt den Prozess einer Kommunalen Bildungsplanung initiiert. Hintergrund war, in der Stadt, obgleich diese als kreisangehörige Kommune nicht Schul- und Jugendhilfeträgerin ist, eine Bildungslandschaft zu etablieren; mit dem Ziel, einrichtungsübergreifend Kindern und Jugendlichen gute Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu bieten. Dabei setzt die Stadt mit der Baunataler Bildungskette auf eine lückenlose Unterstützung von der Geburt bis zum Eintritt ins Berufsleben.

Gleiche Bildungs- und damit Lebenschancen für alle, das ist das gemeinsame Anliegen aller Bildungsakteure in der Stadt. Dafür haben freie Träger, die Stadt sowie Vereine, Verbände und Institutionen, Kitas und Schulen in den vergangenen Jahren viel geleistet. Ziel des Bildungsforums ist die nachhaltige Vernetzung von Baunataler Bildungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Bildungsforum setzt sich aus einer Steuerungsgruppe und mehreren themenspezifischen AGs zusammen. Zweimal im Jahr finden Netzwerktreffen statt.

 

Leitziele und Struktur des Bildungsforums Baunatal

1. Kontinuierliche Weiterentwicklung des Baunataler Bildungsnetzwerks
Aufgabe ist es, das bestehende Bildungsnetzwerk kontinuierlich zu stärken und auszubauen. Die bestehenden Arbeitsgruppen (AGs) und das Plenum dienen der Vernetzung der unterschiedlichen Arbeitsfelder, Institutionen, Mitarbeiter und der Bevölkerung. Die Anliegen des jeweiligen Sozialraumes werden in einem offenen Dialog auf bekannten Wegen und mit direkten Ansprechpartnern aus dem Netzwerk aufgegriffen, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und abgestimmt und in der Steuerungsgruppe koordiniert.

2. Bildungsgerechtigkeit als Ziel für den Ausbau der Bildungslandschaft
Alle Baunataler Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Chancen auf Bildung und Entwicklung haben. Unterstützt wird dieses Anliegen mit der gleichberechtigten Teilhabe an der Baunataler Bildungskette. Das Bildungsforum unterstützt die Stadt in der Weiterentwicklung als kinder- und familienfreundliche Kommune und bietet und gestaltet umfassende Angebote in Kooperation mit Stadt, Vereinen und Bildungsinstitutionen.

3. Transparenz und Partizipation
Gemeinsamer Auftrag ist es, die Angebote und Grundlagen der pädagogischen Arbeit in den Einrichtungen und die Netzwerkstrukturen transparent zu gestalten. Ebenso wichtig ist es, dass die Einrichtungen und Träger Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine weitgehende Mitgestaltung von Inhalten, Strukturen und (Außen-)Räumen ermöglichen. Das gilt auch für die Entwicklung und Gestaltung der Bildungslandschaft und der Netzwerkstrukturen, die aktiv und durch gemeinsames Handeln erfolgt.

4. Stärkung des Demokratieverständnisses und der sozialen Kompetenzen
Für das friedliche und respektvolle Zusammenleben in Baunatal tragen alle eine gemeinsame Verantwortung. Das Bildungsforum fördert dieses Zusammenleben mit der Schaffung von Möglichkeiten zur Entwicklung sozialer Kompetenzen und zur gewaltfreien Kommunikation.

5. Übergänge positiv gestalten
Ziel ist es, u.a auf Grundlage des hessischen Bildungsund Erziehungsplans eine Übergangskultur zu schaffen und zu verstetigen.

6. Qualifizierung durch Vernetzung
Die Steuerungsgruppe des Baunataler Bildungsforums plant u.a. Veranstaltungen wie Treffen des Bildungsforums und organisiert Fortbildungen. Daneben bekommen alle die Chance, miteinander in Austausch zu treten, neue Impulse aufzunehmen und Kooperationen anzubahnen.

7. Bereitstellung von Ressourcen durch Träger
Für die Arbeit in der Steuerungsgruppe und die Mitarbeit im Bildungsforum Baunatal stellen verschiedene Träger persönliche und sächliche Ressourcen zur Verfügung und ermöglichen so Partizipation.

8. Visionen entwickeln und in die Praxis umsetzen
Gemeinsames Ziel ist es, neue fachliche und gesellschaftliche Impulse aufzunehmen und in die Bildungslandschaft zu integrieren. So kann die Idee der Baunataler Bildungslandschaft stetig weiterentwickelt werden. Dabei werden Bildungsgerechtigkeit und -teilhabe für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen angestrebt.

 
Behördennummer 115

Stadt Baunatal
Marktplatz 14
34225 Baunatal
Telefon: 0561 4992-0
E-Mail: mgstrtstdt-bntld

 

Besucher der Stadt Baunatal finden weitere Informationen unter www.stadtmarketing-baunatal.de

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